Moxibustion,
eine klassische chinesische Heilmethode

Die Moxa-Therapie ist ein uraltes Heilverfahren aus der Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und mit der Akupunktur verwandt. Bei der Moxa-Therapie werden Akupunkturpunkte nicht mit Nadeln sondern mit Wärme aktiviert. Die indirekte Anwendung von brennenden Beifußkraut erwärmt die Reaktionszonen des Körpers, bis der Patient ein deutliches Hitzegefühl spürt („De-Qi-Gefühl”). Durch diesen Wärmereiz gelingt es, körpereigene Selbstheilungskräfte zu aktivieren und eine Vielzahl von Beschwerden wirkungsvoll zu therapieren. Sie regt den Energiefluss an und bringt die blockierten körpereigenen Energien und das Qi (die Lebensenergie) wieder zum Fließen.

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Moxa-Therapie nach dem Prinzip der Gegenregulation wirkt. Bei dieser Gegenregulation wird durch Moxa in den Schweißdrüsen der Haut ein Stoff freigesetzt, der die Nervenenden in der Haut anregt. Durch diese Anregung kommt es zu einer Aktivierung der Hirnanhangdrüse und der Nebennieren. Diese setzen wiederum Hormone frei, die im Körper ihre Wirkung auslösen. Die Wärme fördert außerdem die Durchblutung und wirkt sehr entspannend.

Anwendungsgebiete

  • Akute und chronische Schmerzzustände
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Schulter-Nacken-Verspannungen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Muskelverspannungen
  • Zustand nach Bandscheibenvorfall
  • Erkrankungen des Sehnenapparates und Sportverletzungen lassen sich mit dieser Methode gezielt und frei von Nebenwirkungen bekämpfen


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